Milder Winter bereitet Sorgen


Nicht nur die Wintersportler warten sehnsüchtig auf kältere Temperaturen und den damit verbundenen Schneefall. Man kann sich leicht vorstellen, dass zahlreiche Betriebe, die vom Wintertourismus leben, auf ein baldiges Einsetzen des Winters hoffen. Nicht alle Pisten sind – wie die Abfahrt Ochsenkopf-Nord – mit einer Beschneiungsanlage ausgestattet.
Aber es gibt eben noch einen anderen Wirtschaftszweig, der unter dem warmen Winter zu leiden hat.

Vor allem werden die Bauern Probleme mit Ratten und Mäusen bekommen. Die milden Temperaturen sorgen dafür, dass die Anzahl der Nagetiere steigt. In der Paarungsphase im Frühjahr könnte deren Zahl dann sogar explosionsartig zunehmen. Um die Schädlinge abzutöten, sollten sich die Temperaturen mindestens 14 Tage lang im Minusgradbereich bewegen. Gelingt das nicht, kommt es neben dem Tierproblem noch zu einem weiteren Ärgernis. Die Bauern müssen mit mehr Körnerverlusten als sonst rechnen. Wenn es eine vergrößerte Zahl von Ratten und Mäusen gibt, dann fressen auch mehr Nager den Bauern die Körner vom Feld und aus den Lagerhallen weg. Doch die milden Wintertage haben auch ihre guten Seiten. Die Landwirte können bei der Aufzucht ihrer Ferkel und Kälber Energie sparen. Da die Außentemperaturen hoch sind, muss die Heizung nur leicht aufgedreht werden.

So berichtete TV Oberfranken am 5.1.07.

Wie stehen Sie zu dem milden Winter? Warten Sie sehnsüchtig auf kräftigen Schneefall, um Rodeln und Ski fahren zu gehen? Oder sind Sie ganz zufrieden damit, dass Sie Heizkosten sparen können und nicht auf vereisten Straßen feststecken?

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Eine Reaktion auf “ Milder Winter bereitet Sorgen ”

  1. [...] (Entgegen einer früheren Meldung, scheint der milde Winter also doch keine Problem zu bereiten. Naja … die einen sagen so, die anderen … ) [...]