Der Hollemann (ein Hesse in Oberfranken und zugleich Blogger) hat fränkische Umgangsformen “untersucht”. Ich zitiere mal aus seinem Beitrag:
Dazu zwei fiktive Verkaufsgespräche beim Bäcker:
Z.B. in meiner ursprünglichen Heimat Hessen:
Kunde: Guten Tag.
Verkäuferin: Guten Tag. Was darf es sein?
Kunde: Ich hätte gerne fünf Brötchen.
Verkäuferin: Haben Sie außerdem noch einen Wunsch?
Kunde: Das war’s, danke.
Verkäuferin: Das macht dann einen Euro zehn bitte.
Kunde: Auf Widersehn.
Verkäuferin: Auf Wiedersehn, schönen Tag noch.Hier in Franken dagegen:
Kunde: Ich kriech fümpf Weckla! (Wecken=Brötchen)
Verkäuferin grunzt.
Verkäuferin: Alles?
Kunde: Alles.
Verkäuferin: 80 Cent.
Als Franke muss man zugeben … das ist was Wahres dran! ;) (Obwohl ich als Bayreuther eher den Begriff Laabla nutzen würde.)
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Ich bin ja schonmal froh, daß ich nicht geschlagen werde für meine Übertreibungen…denn natürlich gibt es ja auch in Oberfranken freundliche Menschen. Aber passieren kann einem sowas ja wirklich.
Laabla wäre natürlich authentischer gewesen, da hast Du recht. Besonders toll finde ich ja das Wort Leberkäslaabla.