Museum und Schule – Symposium in Kloster Banz
„Museum und Schule – Erfolgreiche Partner?“ – diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen wissen-schaftlichen Symposiums vom 28. bis 30. Oktober in Kloster Banz. Der Bezirk Oberfranken erwartet zu der Tagung, die er in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung veranstaltet, Museumsvertreter aus ganz Deutschland.
Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, wird über „Die Rolle der Museen im Kontext aktueller bayerischer Staatspolitik“ sprechen. Zahlreiche namhafte Referenten werden in diesen drei Tagen mit ihren Vorträgen aus möglichst verschiedenen Blickwinkeln zur grundsätzlichen Diskussion anregen, inwiefern von einer erfolgreichen Partnerschaft zwischen Museen und Schulen gesprochen werden kann.
Das Tagungsprogramm sieht u. a. folgende Beiträge vor:
• Historisches Denken zwischen Museum und Schule – Prof. Dr. Andreas Körber (Universität Hamburg)
• Museum und Schule – Potentiale einer unterschätzten Beziehung – Prof. Dr. Michael Parmentier (Humboldt-Universität Berlin)
• Voneinander lernen – Partnerschaften Fördern. Museumspädagogik in der Praxis – Dr. Hannelore Kunz-Ott (Landesstelle für die nichtstaatlichen Muse-en in Bayern)
• Das Museum als Lern- und Erfahrungsort für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf – Prof. Dr. Barbara Wichelhaus (Universität zu Köln)
Beide – Museum und Schule – bereiten die Schüler auf ein späteres kulturelles Leben vor. Besonders in Zeiten der allgemeinen Daten- und Informationsflut gewinnt das Museum als „Ort der seriösen Informationsgewinnung“ zunehmend an Bedeutung. In diesem „außerschulischen Lernort“ und „Ort der Bildung“ wird seit langem mit Kindern und Jugendlichen der Umgang mit Objekten, den historischen Zeugnissen unserer Herkunft und Geschichte, geübt. Museen bieten vielfältige museumspädagogische Programme für Schulen aller Art an. Zahlreiche Modellprojekte sprießen aus dem Boden, die bei Tagungen vorgestellt werden.
Doch wie ist historisches Denken in Museum und Schule zu erlernen? Wie können neue Medien im Museum für Schüler sinnvoll eingesetzt werden? Welche Rollen spielt die Museumspädagogik dabei? Wie können Kinder- und Jugendmuseen für Schulen genutzt werden? Welche Zukunftsperspektiven haben die Partner „Museum“ und „Schule“? Diesen und anderen Fragen wird die Tagung nachgehen, damit die wechselseitige Beziehung zwischen Museum und Schule weiterhin tragfähig und erfolgreich gestaltet werden kann.
Anmeldungen zum Symposium sind noch bis zum 19.10.2009 möglich. Das Programm kann auf der Homepage des Bezirks Oberfranken unter
www.bezirk-oberfranken.de heruntergeladen oder bei der Servicestelle des Bezirks Oberfranken für Museen unter 0921/7846-1430 angefordert werden.