Bayern stärkt Frühchen-Versorgung in Franken
Bayern stärkt die medizinische Versorgung in Franken. Dies betonte Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml anlässlich der heutigen Sitzung des Krankenhausplanungsausschusses. "Der Freistaat sichert eine wohnortnahe, menschliche und moderne Medizin in ganz Bayern. Dieses klare Bekenntnis für die Regionen sichert eine hohe Lebensqualität", so Huml. So wird mit dem Perinatalzentrum Nordfranken das erste Verbund-Perinatalzentrum in das Fachprogramm "Stationäre Versorgung von Risiko-Neugeborenen in Bayern" aufgenommen. Beteiligt sind die Kliniken Bayreuth und Bamberg sowie das Leopoldinakrankenhaus der Stadt Schweinfurt. Die nordfränkischen Kliniken erfüllen alle die hohen Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses für ein Perinatalzentrum Level I. Im neuen Verbund sorgen nun gemeinsame Behandlungskonzepte, regelmäßige interdisziplinäre, standortübergreifende Fallkonferenzen sowie Personalrotationsprogramme dafür, dass an allen drei Standorten eine hochqualifizierte Versorgung Frühgeborener erfolgt. 2010 kamen in Bayern 1153 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm zur Welt. 757 Kinder wogen bei ihrer Geburt nicht einmal 1250 Gramm. Huml: "Kleine Patienten bedürfen besonderer Fürsorge. Gemeinsames Ziel ist, ihnen den bestmöglichen Start in ihr Leben zu ermöglichen. Daher müssen auch hohe qualitative Anforderungen erfüllt werden."