Wie überall hier in der Region ist es dabei gleichgültig, ob die Märkte während der gesamten Adventszeit geöffnet sind oder nur an der ausgewählten Advents-Wochenenden
In Oberfranken kann man auf dem Weihnachtsmarkt nicht nur Weihnachtsstimmung erleben, die weihnachtlichen Traditionen tragen den speziellen Charakter der Märkte in Forchheim, Bayreuth, Coburg, Selb oder in den malerischen Orten der Fränkischen Schweiz.
Es versteht sich von selbst, dass es auf den oberfränkischen Weihnachtsmärkten genauso eindrucksvoll und historisch wie aus den Märkten im übrigen Frankenland.
Die zahlreichen Burgen und Schlösser geben das Flair der Vorweihnachtszeit an die Besucher allgemein und an die Touristen im Besonderen wieder. Marktplätze, Parks und Höfe historisch wichtiger Gebäude in großen und kleinen Städten Oberfrankens verwandeln sich während der Adventszeit in traumhafte Märchenkulissen.
Traditionelles Handwerk und filigrane Kunstgegenstände bis hin zum Schmuck animieren die Besucher des Weihnachtsmarktes zum Kauf ihrer Weihnachtsgeschenke.
Christbaumschmuck, Erzeugnisse des Schnitzerhandwerkes, Weihnachtspyramiden und Laubsäge-Fensterbilder sollten man sich nicht nur anschauen, wenn man Kaufabsichten hat – auch einfach das Betrachten und sich daran erfreuen schafft Adventathmosphäre und regt die Vorfreude auf Weihnachten an.
Die Weihnachtsmärkte in den größeren Städten sind genauso sehenswert wie die kleineren, auf Wochenenden begrenzten Weihnachtsmärkte in den Kleinstädten und Gemeinden.
In Forchheim wird das Weihnachtsmarkt-Geschehen bestimmt durch den weltgrößten Adventskalender, den Touristen aus allen Bundesländern und aus dem Ausland gern erleben. Das Rathaus Forchheim verwandelt sich in diesen Adventskalender und täglich während der Adventszeit wird ein Fenster der Rathauses durch das Christkind bei Posaunanspiel geöffnet.
Jeden Tag erhöht sich die Spannung, bis dann letzten Endes am Heiligabend die Öffnung des Eingangstores den krönenden Abschluss bildet.
Ein weiteres besonderes Highlight in Forchheim ist der Krippenweg. Auf diesem Weg sind historisch wertvolle, teils mechanische Weihnachtskrippen zu sehen, deren Pflege der örtliche Krippen-Verband große Aufmerksamkeit schenkt.
Der romantische Weihnachtsmarkt im kleinen Städtchen Aisch erstreckt sich vom Marktplatz bis in das Schloss hinein.
In Hof bildet eine lebendige Krippe den Höhepunkt des vorweihnachtlichen Geschehens. Der Krippenweg führt durch die gesamte Altstadt.
Wenn die Eisenbahn quer durch den Kulmbacher Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz rollt und zum Mitfahren einlädt, schlagen die Kinderherzen höher.
In Bayreuth ist das Winterdorf vor dem Alten Schloss ein besonderer Anziehungspunkt.
Selb, am nördlichen Rand des Fichtelgebirges gelegen, ist als „Stadt des Porzellans“ weit über Frankens Grenzen hinaus bekannt. Wie kann es hier anders sein: der große Weihnachtsbaum inmitten des Marktes ist ausschließlich mit feinem Selber Porzellan geschmückt.
In der Fränkischen Schweiz finden auch in diesem Jahr die traditionellen Weihnachtsmärkte statt und werden durch Hobby- und Künstlermärkte bereichert.
In Neukirschen am Brand, Aufseß, Heiligenstadt, Gößweinstein, Heiligenstadt, Egloffstein, Pottenstein, Ebermannstadt, Igensdorf, Streitberg und vielen anderen Orten wird das Christkind den Markt eröffnen und im Lichterglanz werden nicht nur Kinderaugen zu strahlen beginnen. Kutschfahrten machen die Besucher mit der Fränkischen Schweiz und ihren Sehenswürdigkeiten bekannt. Auf den zahlreichen Burgen und Schlössern wird festliche Weihnachtsmusik erklingen.
Christkind, Nikolaus und Knecht Rupprecht werden auch in diesem Jahr in Oberfranken alle Hände voll zu tun haben.