Nordbayerische Gründer behaupten sich auch in schwierigen Zeiten
Die weltweite Wirtschaftskrise und ihre Nachwirkungen lassen positive Meldungen aus der Unternehmerwelt rar werden. Umso erfreulicher ist es, dass das netzwerk nordbayern eine äußerst positive Bilanz für das im September zu Ende gegangene Geschäftsjahr ziehen kann. 160 Teams beteiligten sich am Businessplan-Wettbewerb Nordbayern (BPWN) 2009.
Entlassungen bei REHAU
Die REHAU AG reagiert auf die schlechte Marktsituation und entlässt rund 35 Mitarbeiter. Wie aus dem Unternehmen verlautet, wurden in den vergangenen Wochen einvernehmliche Vereinbarungen zur Aufhebung von Beschäftigungsverhältnissen getroffen. Außerdem seien befristete Arbeitsverträge nicht verlängert worden.
Arbeitslosenzahlen gehen zurück
Der oberfränkische Arbeitsmarkt ist erstaunlich robust. Trotz Wirtschaftskrise ist die Zahl der Erwerbslosen im April zurückgegangen. Zwar gehen immer mehr Beschäftigte in Kurzarbeit – allerdings können Mitarbeiterzahlen dadurch auch gehalten werden. Insgesamt waren im April 34 930 Oberfranken ohne Beschäftigung – di Quote liegt bei 6,1 Prozent. Im März lag sie noch bei 6,3 Prozent.
Altenkunstadt: Entlassungen bei NICI
Der Altenkunstadter Plüschtierhersteller Nici will im laufenden Jahr 12 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Betroffen sind insgesamt 37 Beschäftigte. Als Ursache nennt das Unternehmen die anhaltende Wirtschaftskrise. Über einen Sozialplan und dazugehörige Abfindungen sei mit dem Betriebsrat bereits verhandelt worden.
IHK will Unternehmen in der Krise unterstützen
Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht nur bei großen Automobilherstellern, sondern ebenso in vielen mittelständischen Unternehmen deutlich spürbar. Auch viele kleine und mittlere regionale Unternehmen müssen der Krise begegnen und gegensteuern. Deshalb hat die IHK für Oberfranken Bayreuth ein Maßnahmenpaket entwickelt, das auf die speziellen Bedürfnisse der regionalen Unternehmen in Zeiten der Krise zugeschnitten ist.