Was wird aus der Fränkischen Schweiz?


[...] Gelinge es aber, den Treibhauseffekt in den nächsten Jahrzehnten so weit einzuschränken, dass sich das Weltklima nur um 2 Grad erwärmt, dann gehöre Oberfranken zu den Gewinnern des Klimawandels, sagte Foken. Der Anbau von Wein und Kiwis hätte bessere Bedingungen, außerdem dürfte der Tourismus blühen. [...](via Kanal 8 v. 28.1.08)

Dieses Zitat von Professor Thomas Foken von der Uni Bayreuth habe ich bei Kanal 8 gefunden. Er sprach als Gastredner im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Klimagipfel für den Landkreis Forchheim, zu dem der Landkreis Forchheim aufgerufen hatte.

Ich frage mich, wo soll das hinführen? Klar, gegen verbesserte Bedingungen für den Tourismus hätte wohl niemand etwas einzuwenden. Aber was wird denn dann aus unserer schönen Fränkischen Schweiz, wenn dort Wein und Kiwis gedeihen? Sitzen wir dann womöglich in Breitenlesau bei einem Krug Traubensaft-Schorle und einem Obstsalat, statt einem Krug Krug und … noch einem Krug … und einem Schnitzel vom oberfränkischen Schwein?

Spart CO2! Kühlt Oberfranken! Wir wollen keine Kiwis! – Oder doch?

Kommentar hinterlassen

Kommentarfunktion wurde deaktiviert.