In Oberfranken haben sich im zurückliegenden Jahr fast 30.000 Verkehrsunfälle ereignet.
Das ist nach Angaben des Polizeipräsidiums in Bayreuth ein Plus von knapp sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich dafür sei insbesondere der früh einsetzende Winter gewesen, hieß es heute. Dadurch hätten sich vornehmlich deutlich mehr Unfälle mit Blechschaden ereignet; die Anzahl der Verletzten sei unterdessen zurückgegangen. Die Zahl der Verkehrstoten in Oberfranken lag mit 71 in etwa auf Vorjahresniveau. Unfallursache Nummer eins war nach Ausführungen von Polizeipräsident Reinhard Kunkel erneut überhöhte Geschwindigkeit. Deutlich zurückgegangen ist unterdessen die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle. Für die anstehende Faschingszeit hat die Polizei oberfrankenweit verstärkte Kontrollen angekündigt.