Entsetzen hat die Nachricht von der Insolvenz des Porzellanherstellers Rosenthal an den oberfränkischen Unternehmensstandorten Selb und Speichersdorf ausgelöst. …
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Die Süddeutsche berichtet online am 10.1.:
Schönes Design, hässliche Zahlen
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Das 1879 im westfälischen Werl gegründete Traditionsunternehmen, das später nach Franken ging und in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zum Hauptausrüster deutscher Kaffeetafeln wurde, ist mal wieder am Ende. Doch anders als in früheren Zeiten hat sich diesmal bislang kein Retter gefunden, der den Iren ihren deutschen Problemfall abnimmt. Das Familienunternehmen, das sich schon 1939 in eine Aktiengesellschaft umwandelte, wurde in den Nachkriegsjahren vom Gründersohn Philip Rosenthal junior geprägt, der von 1950 bis 1989 an der Spitze der Firma stand und 2001 starb.
Der umtriebige Unternehmer, der zur Zeit von Kanzler Willy Brandt auch als SPD-Politiker im Bundestag und als Staatssekretär im Bonner Wirtschaftsministerium von sich reden machte, ging neue Wege. So beteiligte er die Mitarbeiter am Unternehmen. Der kunstsinnige Rosenthal holte auch anspruchsvolle Designer wie Walter Gropius, Roy Lichtenstein oder Andy Warhol, um Blumenvasen oder Teller zu entwerfen. Die wahrscheinlich bekannteste Porzellan-Reihe des Hauses war aber “Maria”, das als weißes Geschirr mit etwas eckiger Form in die Wohnzimmergeschichte einging.
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[...] gut ging. Aber seit Freitag steht wie berichtet fest: der Rosenthal-AG ist das Geld ausgegangen, Insolvenzantrag ist gestellt. … Weiterlesen bei TV Oberfranken (via [...]
[...] und Speichersdorf über die aktuelle Lage des Unternehmens informiert. Nachdem wie berichtet am Freitag Insolvenzantrag gestellt wurde sprachen Insolvenzverwalter und Unternehmensführung heute erstmals zu den Beschäftigten. [...]